Gesundheit
 
Körpersprache sagt mehr als tausend Worte
Freudiges Schwanzwedeln, Katzenbuckel und Balzverhalten der Vögel: Die Körpersprache spielt im Tierreich eine überlebenswichtige Rolle. Doch auch bei uns Menschen sagen Körperhaltung, Mimik und Gestik viel über unsere körperliche und seelische Verfassung aus.

Das Deuten der Körpersprache von Artgenossen und Feinden sichert im Tierreich die Fortpflanzung und das Überleben. Nimmt die Elefantenkuh nicht wahr, dass der Elefantenbulle die Ohren aufstellt und den Rüssel in die Höhe streckt, also offensichtlich gerade "schlechte Laune" hat, kann es zum Kampf kommen. Reagiert das Pfauenweibchen nicht auf die Balzversuche des Pfauenmännchens, welche dieser durch das Präsentieren seines prächtigen Schwanzgefieders demonstriert, wird diese Vogelart sich nicht vermehren und aussterben. Ähnlich wie im Tierreich drücken auch Menschen ihre Empfindungen, Sympathie und Antipathie oder die Bereitschaft etwas zu tun durch ihre Körpersprache aus. Zwischen Körper und Seele besteht also eine Wechselwirkung, die, wie Experten herausfanden, in beide Richtungen funktioniert.

Psychologische Tests beweisen, dass psychisches Erleben sich auf den Körper und ganz speziell die Körperhaltung auswirkt. Ein Beispiel aus dem Schulalltag verdeutlicht dies: Hannah und Moritz haben gerade eine Klassenarbeit geschrieben. Hannah hat viel gelernt, aber leider konnte sie nicht alle Aufgaben lösen. Sie hat gar kein gutes Gefühl, ist frustriert und kommt mit schlaff herunterhängenden Armen und einem leicht gekrümmten Rücken aus der Klasse. Moritz hingegen hat sich auch gut vorbereitet und konnte alle Aufgaben sicher beantworten. Er hüpft fröhlich aus dem Raum mit guter Laune und einem Lächeln auf den Lippen. Positive Erlebnisse und Erfahrungen stärken den Körper und fördern das Wohlbefinden.

Der Code der Körpersprache ist nicht immer so leicht zu entschlüsseln. Eine Hilfe gibt der Sign-Codeknacker der Körpersprache.