Verbale Gewalt
Verbale Gewalt ist die Verletzung oder Schädigung von Menschen durch beleidigende, erniedrigende oder entwürdigende Worte sowie Erpressung.
So gesehen ist verbale Gewalt die am weitesten verbreitete Form von Gewalt. Sie wird gesellschaftlich häufig akzeptiert und in den Folgen für Opfer unterschätzt. Besonders unter Kindern und Jugendlichen in der Schule spielt diese Gewaltform eine bedeutende Rolle.
Schädigung durch verbale Gewalt
Die Folgen für Opfer sind vielschichtig. Sie erleben eine Attacke auf ihr Selbstvertrauen. Sie werden beleidigt, müssen sich gegen Minderwertigkeitsgefühle wehren, es werden Ängste erzeugt.
Verbale Gewalt ist psychische Gewalt. Sie demütigt, entmutigt und schwächt das Opfer in seiner psychischen Entwicklung. Als Folge verbaler Gewalt kommt es nicht selten zu selbstverletzendem Verhalten, d.h. das Opfer fügt sich selber körperliche Schmerzen zu.
Unterstützung in Anspruch nehmen
Genauso wie körperliche Gewalt hinterlässt auch verbale Gewalt Schäden. Den Frust, die schlechte Laune, die entstandenen Demütigungen sollte man sehr ernst nehmen. Auf jeden Fall hilft es zunächst, Freunden oder Eltern von den eigenen Erlebnissen zu erzählen. Oft stellt man fest, dass man mit seinem Problem nicht alleine dasteht.
Unterstützung gibt es außerdem bei den Beratungsstellen vor Ort.