Fördern und Fordern
 
Esel auf einer Brücke
Merksätze und Gedächtnisstützen
Sich alles zu merken, vor allem wenn kein logischer Zusammenhang besteht, fällt vielen Menschen schwer. Merksätze und Gedächtnisstützen können weiterhelfen: Eselsbrücken. Manch einer kann sich daher noch an Dinge aus seiner längst vergessenen Schulzeit erinnern.

Eselsbrücken sind heute noch genauso wichtig, um sich Fakten ohne inneren und logischen Zusammenhang merken zu können, wie früher. Sie sind Lernhilfen zum Behalten von Lehrsätzen und dienen zur Gedächtnisstütze.

Der Name Eselsbrücke ist durch die Wasserscheue von Eseln entstanden. Esel weigern sich in der Regel Gewässer zu durchlaufen. Daher baute man früher kleine Brücken, um mit den Lasttieren ans Ziel zu kommen. Die Eselsbrücke ist ein kleiner Umweg, mit dem man sicher ans Ziel gelangt. Bei der Eselsbrücke als Gedächtnisstütze handelt es sich um kurze Reime oder leicht zu merkende Sätze, deren Anfangsbuchstaben für eine Reihenfolge stehen. Um sich beispielsweise an die vier Himmelsrichtungen im Uhrzeigersinn zu erinnern, merkt man sich den Satz: Nie ohne Seife waschen. Nie steht für Norden, ohne für Osten, Seife für Süden und waschen für Westen.

Um uns etwas besser merken zu können, brauchen wir manchmal Umwege. Das menschliche Gedächtnis ist assoziativ aufgebaut. Das bedeutet, dass wir Verbindungen zwischen Dingen und Sachen herstellen müssen, um uns daran zu erinnern. Um sich Namen merken zu können, merken wir uns daher: Frau Schlömer, das ist die Deutschlehrerin meines Kindes. Herr Dünnebier, der alte Mathelehrer aus der Grundschule. Fakten werden besser gemerkt, wenn sie mit einem Bild oder einem Reim verknüpft werden können.

Die meisten Eselsbrücken verändern sich im Laufe der Zeit nur wenig. Eine Sammlung verschiedener Eselsbrücken finden Sie als PDF-Download hier.