Schulabschlüsse im Wandel
Die Berufswelt wandelt sich rasant. Je nach wirtschaftlicher Lage ändern sich die Arbeitslosenzahlen und auch die Berufe, nach denen der Arbeitsmarkt verlangt. Ein Rückblick zeigt gravierende Veränderungen zu heute, die Schülerinnen und Schüler vor neue Herausforderungen stellen.
Zeitlicher Wandel
Die Top Ten der Ausbildungsberufe
Traumjob oder Arbeitsplatz?
Zeitlicher Wandel
35 Jahre sind eine lange Zeit. Erst recht in der Berufswelt. Blickt man in das Jahr 1970 zurück, so kann man deutlich erkennen, dass damals der Großteil der Auszubildenden keinen Abschluss oder lediglich einen Hauptschulabschluss hatte. Heute hingegen sinkt dieser Anteil und immer mehr Auszubildende haben einen Realschulabschluss oder sogar eine Studienberechtigung.
Für Ausbildungsbetriebe bedeutet das, dass höhere Anforderungen an Auszubildende gestellt werden können. Gibt es wenige Ausbildungsstelle und viele Bewerber, so können sich ausbildende Betriebe ihre Auszubildenden aussuchen und auch Bewerber mit beispielsweise Abitur auswählen.
Immer mehr kommt es darauf an, einen guten Schulabschluss zu erreichen, um auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig zu sein.
Die Top-Ten der Ausbildungsberufe
Eine Liste von gefragten Ausbildungsberufen kann gerade für Unentschlossene hilfreich für die Wahl der Ausbildung sein.
Das Bundesinstitut für Bildung hat sowohl für Hauptschüler als auch für Realschüler eine Liste der zehn am stärksten besetzten Ausbildungsberufe herausgebracht.
Unter den Top-Ten-Berufen von Auszubildenden mit einem Hauptschulabschluss steht Verkäufer/-in an erster Stelle, gefolgt von Kaufmann/-frau im Einzelhandel. Berufe aus den Bereichen Handwerk und Industrie sind unter Hauptschülern ebenfalls beliebt. Hierzu gehören beispielsweise Friseur/-in oder Metallbauer/-in.
Bei den Auszubildenden mit einem Realschulabschluss steht ebenfalls ein kaufmännischer Beruf an erster Stelle, der des Kaufmanns im Einzelhandel. Hier gehören die meisten gewählten Berufe zu den Bereichen Handel, Gesundheit und Büro. Bürokaufmann/-frau, Zahnmedizinische/-r Fachangestellte/-r oder auch Industriekaufmann/-frau zählen zum Beispiel dazu.
Traumjob oder Arbeitsplatz?
Viele Unentschlossene fragen sich sicherlich, wonach sie sich am besten richten sollten, damit die Suche nach einem Ausbildungsplatz Erfolg hat. Die Top-Ten-Liste kann Anregungen für beliebte Ausbildungsplätze geben. Auch Informationen, welche Ausbildungsberufe zukünftig auf dem Arbeitsmarkt gefragt sein werden, können hilfreich sein. Wichtig ist aber in jedem Fall, die eigene Berufswahl nicht zu sehr dadurch beeinflussen zu lassen. Entscheidender ist es, die eigenen Interessen und Fähigkeiten bei der Berufswahl zu berücksichtigen, denn nur in einem Beruf, den man gerne tut, kann man sich lange wohl fühlen.
Mehr zur Berufswahl sowie zur Lebensvorstellung junger Frauen und Männer finden Sie hier.
Darüber hinaus haben wir Ihnen aktuelle Studienergebnisse zu diesem Themenkomplex zusammengefasst: Studien/Zukunft