Endlich keine Schule mehr! Und nun?
Vielleicht bist du selbst gerade in der Situation: Die Schulzeit ist vorbei und eigentlich könntest du – nach einer kleinen Erholungs- und Partyphase – in deinen Beruf oder dein Studium durchstarten. Stattdessen fühlst du dich plötzlich ziemlich ziel- und haltlos.
Tipps und Tricks gegen die Krise
Eigentlich hast du dir das Ende der Schulzeit viel schöner vorgestellt: Endlich kannst du dich mit den Dingen befassen, die dich wirklich interessieren. Wenn du eine Ausbildung beginnst, verdienst du eigenes Geld. Hast du dich für ein Studium entschieden, winken interessante Themen, eventuell Auslandserfahrungen und Vieles mehr.
Doch auf einmal weißt du gar nicht mehr so genau, was du eigentlich möchtest. Plötzlich bist du völlig orientierungslos und es kommt dir so vor, als hättest du überhaupt keine eigenen Interessen. Die Anforderungen die auf dich zukommen, erschlagen dich förmlich. So sitzt du nun schon seit Tagen in deinem Zimmer, durchdenkst die verschiedensten Möglichkeiten, hast aber nicht die Kraft dazu, sie in die Tat umzusetzen. Die Zukunft erscheint dir düster und bedrohlich.
Nur keine Panik: So wie dir ergeht es vielen Jugendlichen. Eigentlich ist dies auch gar nicht verwunderlich, denn die Neuerungen und Veränderungen in dieser Phase sind durchaus „nicht ohne“, betreffen sie doch nicht nur die Berufswahl, sondern dein gesamtes Lebenskonzept. Lass dir von dieser „Sinnkrise“ nicht die Lust auf die Zukunft nehmen. Wenn du ein paar Dinge beherzigst, wirst du diese Phase relativ schnell und vor allem erfolgreich hinter dir lassen.
Tipps und Tricks gegen die Krise
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Stillstand kann „Reifezeit“ sein
Es kann durchaus sein, dass du dich eine Zeitlang erst einmal zu nichts aufraffen kannst, weil du einfach nicht weißt, wie es weitergehen soll. Vielleicht fühlst du dich auch wie gelähmt und hängst einfach nur durch. Das ist kein Grund für ein schlechtes Gewissen. In einigen Phasen unseres Lebens brauchen wir den Stillstand und die „Flaute“, um wieder zu Ideen zu gelangen und Kraft für neue Aktivitäten zu sammeln – sozusagen eine Art „Reifezeit“. Du solltest allerdings darauf achten, dass diese Phase nicht allzu lang andauert – es besteht sonst die Gefahr, dass du dich irgendwann nur noch sehr schwer dazu aufraffen kannst, wieder aktiv zu werden.
Auch wenn dir die Tipps und Ratschläge deiner Eltern, Geschwister, Freunde oder Bekannten mitunter auf die Nerven gehen und du am liebsten alleine zu einer Entscheidung finden möchtest: Suche nach Möglichkeit immer wieder einmal das Gespräch mit deinen Eltern, deinen Freunden oder anderen Personen, denen du vertraust. Nur dann, wenn man sich anderen Menschen mitteilt, besteht die Chance, neue Ideen zu bekommen und sich weiterentwickeln zu können.
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Hilfe von außen bringt dich weiter
Lehne Hilfsangebote deiner Eltern nicht von vornherein ab. Sie können dir wichtige Tipps geben und dich bei deiner „Sinnsuche“ unterstützen. Scheue dich auch nicht, sie von dir aus um Hilfe zu bitten. Auf diese Weise zeigst du ihnen unter anderem auch, dass du dich aktiv darum bemühst, an deiner Situation etwas zu verändern.
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Neue Wege – neue Perspektiven
Wichtige Hilfestellungen bei der Suche nach einer beruflichen Perspektive bieten Beratungsmöglichkeiten, Bewerbungstrainings, Weiterbildungskurse und Ähnliches. Ziehe dabei ruhig auch einmal den Besuch eines Kurses in Betracht, der eigentlich von deinen Kerninteressen abweicht. Oftmals ergeben sich gerade dann neue Ideen, wenn man etwas ausprobiert, von dem man nie gedacht hätte, dass es einen interessieren könnte.
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Ein „Fehlversuch“? Kein Grund zur Verzweiflung!
Wenn du dich für einen Ausbildungsplatz oder einen Studiengang entschieden hast und plötzlich feststellst, dass deine Wahl doch nicht die richtige war, ist auch dies kein „Beinbruch“. Es kommt häufig vor, dass man erst einmal herausfinden muss, was man im Leben auf keinen Fall machen möchte, damit man darauf kommt, wo die eigenen Interessen liegen. Wichtig ist nur, dass man sich bei einem „Fehlversuch“ nicht entmutigen lässt und im Anschluss daran mit neuer Kraft von vorne anfängt.
Versuche, die „Krisenstimmung“, unter der du gerade leidest, nicht als Hindernis oder Schwierigkeit sondern vielmehr als Chance für neue Perspektiven zu sehen. Auf diese Weise hast du gute Aussichten, die schwierige Phase schnell und erfolgreich hinter dir zu lassen.
Eine Zusammenfassung der Tipps gegen die „Sinnkrise“ findest du hier.
Mehr zum Thema „Jugendliche in der Sinnkrise“ kannst du hier nachlesen.