Eröffnung
 
 Corinna Rindle, Projektleiterin der JugendFilmTage im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Corinna Rindle, Projektleiterin der JugendFilmTage im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Frau Rindle, der erste Ansturm liegt bereits hinter uns. Wie zufrieden sind Sie mit dem Auftakt der Veranstaltung?

Ich freue mich, dass es genau diesen Ansturm gab und dass die Resonanz so ist, dass beide Tage ausgebucht sind, auch der heutige Vormittag. Ich habe bei ein paar Schülerinnen und Schülern Stimmen eingeholt, die waren zufrieden. Ein Mädchen meinte, sie sei durch einen der Filme so gerührt gewesen, dass sie weinen musste und sie war nicht die Einzige. Solange die Filme berühren, solange die Filme ansprechen, freue ich mich auch.

Was sprach dafür, die JugendFilmTage in Oldenburg umzusetzen?

Ob eine Stadt ausgewählt wird, hängt in der Regel von drei Dingen ab: Erstens von der Bereitschaft einer Stadt, diese Veranstaltung umzusetzen, zweitens, ob es in dieser Stadt ein CinemaxX-Kino gibt und drittens ist uns wichtig, ob unser Angebot eine Stadt und die dort vorhandenen Beratungsstellen auch inhaltlich interessiert und sie bereit sind, so ein Projekt in ihr sonstiges Angebot an Suchtprävention mit aufzunehmen. Wenn diese drei Sachen zusammenpassen, dann machen wir es gerne.

Wie bewerten Sie das Verhalten von Jugendlichen gegenüber Nikotin  und Alkohol?

Ich finde es erst einmal entscheidend, dass sich das Rauchverhalten verändert hat. Weniger Jugendliche rauchen als früher, das finde ich, ist ein Erfolg von Prävention und mit Sicherheit auch ausgelöst worden durch die Erhöhung der Preise. Beim Thema Alkohol müssen wir realistisch bleiben. Nahezu alle Jugendlichen trinken, konsumieren oder probieren Alkohol. Da wollen wir genau hingucken, informieren und darauf aufmerksam machen, was Rauschtrinken für Folgen hat bei Jugendlichen.

Danke für das Gespräch.