Sign Aktuell
 
Sign-Elternabend
Kennen lernen am Sign-Elternabend
Eine ganzheitliche und nachhaltige Präventionsarbeit für Kinder und Jugendliche erfordert die Beteiligung der Eltern ebenso wie die der Schule. Aus diesem Grund lud die Sign-Profilschule Realschule Hochheider Weg am 20.09.2006 zu einem Sign-Elternabend ein.

An dem Sign-Elternabend der neuen 5. Klasse der Realschule Hochheider Weg nahmen nicht nur Mütter und Väter der neuen Klasse von Klassenlehrerin Inka Maßmann teil, sondern auch weitere interessierte Eltern höherer Jahrgangsstufen. Sie nutzten die Gelegenheit, um sich über das Sign-Schulprofil und die Arbeit des Sign-Projekts zu informieren.

 
Schulleiterin Gertrud-Maria Beswick
Schulleiterin Gertrud-Maria Beswick begrüßte die Mütter und Väter herzlich zum Sign-Elternabend. Im Anschluss daran stellte ihnen Katharina Mietz, Diplom-Psychologin und Mitarbeiterin der agentur prevent, das ganzheitliche Präventionskonzept des Sign-Projekts vor. Sie zeigte den Eltern, wie Lebenskompetenzförderung und Soziales Lernen in den Unterricht der Sign-Profilschule Realschule Hochheider Weg einfließen und integriert werden. Zudem wurde den Eltern der Internetauftritt des Sign-Projekts vorgestellt. Dort können sie sich jederzeit zu Themen wie Sucht, Gewalt und Gesundheit informieren.
 
Manuela Fischer
Die Themen und Inhalte des Sign-Projekts werden seit fünf Jahren an der Realschule Hochheider Weg gelebt. Die Inhalte des Sign-Projekts waren nicht allen Müttern und Vätern fremd. So berichtete Manuela Fischer, deren Tochter nun die 5. Klasse besucht: "Meine ältere Tochter ist auch an dieser Schule, deshalb kenne ich das Sign-Projekt bereits. Meiner Meinung nach ist es gerade heutzutage wichtig, dass Mädchen und Jungen ein gesundes Selbstvertrauen haben und lernen "nein" zu sagen. "Nein" zu sagen zu Menschen, die ihnen nicht gut tun, aber beispielsweise auch zu Drogen. Meine ältere Tochter hat sehr gut gelernt sich auch gegen andere zu stellen, wenn es ihr dabei besser geht."
 
Sign-Elternabend
Die Mädchen und Jungen profitieren vom Besuch der Sign-Profilschule. Bis zum Schulabschluss werden sie an der Realschule von einem engagierten Lehrerteam begleitet, das zu Themen wie Soziales Lernen und Persönlichkeitsstärkung arbeitet und auch bei Reibungspunkten zur Konfliktlösung beiträgt.

Im Sign-Projekt werden Mütter und Väter dazu angeregt bewusst Lebenskompetenz und Persönlichkeit ihrer Töchter und Söhne zu fördern. Dies findet beispielsweise auch Eingang in das Familienleben von Familie Fischer. Manuela Fischer erklärt, dass sie sich bewusst für die Sign-Profilschule Hochheider Weg entschieden hat. Zum einen besucht auch ihre ältere Tochter diese Schule und hat sich hier gut entwickelt, zum anderen hat sie das Sign-Projekt von Anfang an fasziniert "Die Inhalte finden auch bei uns zu Hause Anwendung. Die Konfliktbewältigung praktiziere ich zu Hause genau so und unterstütze es natürlich auch, dass das an der Schule ebenso durchgeführt wird", so Manuela Fischer.

Zum Abschluss des Sign-Elternabends wies die Schulleiterin Gertrud-Maria Beswick darauf hin, dass die aktive Beteiligung der Eltern notwendig ist für ein ganzheitliches Präventionsprojekt wie Sign. Nur durch die Mitarbeit der Mütter und Väter, durch ihre Anregungen, Wünsche und auch Kritiken, kann die Schule angemessen auf Problemlagen reagieren und frühzeitig erkennen, in welchen Bereichen es Reibungspunkte gibt. Die Beteiligung der Mütter und Väter an der Sign-Profilschule ist daher ausdrücklich erwünscht.